Historie der Plossenschänke

1719 Das Flurstück wurde erstmals im städtischen Grundbuch erwähnt
1759 älteste Darstellung des Weinberggeländes in einer Karte der preußisch/österreichischen Kampfhandlungen auf dem Plossen während des 7-jährigen Kriegs
1801 Errichtung einer Schankwirtschaft: “Die Plossenschänke”
1804 Beginn von sommerlichen Montagskonzerten, erstmals angekündigt im Meißner gemeinnützigen Wochenblatt.
Die Plossenschänke ist für die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts eine traditionelle und beliebte Konzertstelle.
1807 Die “Herren von der Manufaktur” feiern in der Plossenschänke den Tilsiter Friedensschluß vom 07.07. sowie Napoleons Besuch in Meißen am 22.07. mit der Verteilung einer Medaille auf Napoleon.
1813 80 russische Ulanen beziehen bei der Plossenschänke Biwak.
Der Plossen ist für Monate Schauplatz der militärischen Auseinandersetzungen mit Napoleon.
Kaiser Napoleon besucht auf der Rückkehr von einer mehrtägigen Truppeninspektion die Plossenschänke.
1838, 1853 Ein Gesuch auf Gestattung des Ausspannens und Beherbergens wurde vom Stadtrat jeweils abgelehnt.
1917 Während der Bewirtschaftung zwischen den beiden Weltkriegen erhält die Plossenschänke 1929 einen Telefonanschluss und wird als “Plinsen-Schänke” bekannt.
1945 Das Ende des 2. Weltkriegs vollzieht sich gegen 16.30 Uhr kampflos mit dem Auftauchen russischer Soldaten auf dem Plossen.
1960

Die Plossenschänke wird als Betriebs-Kinderferienlager des VEB Braunkohlekombinat “Glück auf” betrieben.

seit 2011 Wird die Plossenschänke vom jetzigen Inhaber betrieben.